„Nur kleine Kinder zahlen die Hälfte", antwortet die Kartenverkäuferin
Aber ich sehe doch nur die Hälfte!" erklärt Ulla.
"Also", erklärt die Turnlehrerin den Kindern, "setzt euch hintereinander
und stellt euch dabei vor, ihr würdet in einem Boot
sitzen und kräftig rudern. Eins-zwei, eins-zwei!"
Alle machen fleißig mit. Nur Hanni sitzt gemütlich, und als die
Lehrerin sie ermahnt, auch mitzumachen, erwidert Hani
gekränkt: "Aber Frau Müller,ich sitze doch in einem Motorboot!"
Kalle steht an der Kinokasse und möchte eine Karte kaufen
„Aber du müßtest um diese Zeit doch in der Schule sein! meint die Kassiererin.
"In die Schule darf ich nicht", sagt Kalle, „ich habe nämlich Keuchhusten."
Die Lehrerin versucht verzweifelt, dem kleinen Otto beizubringen,
daß er schöner schreiben müsse. Aber der kleine Otto weiß es besser.
„Ist nicht nötig, Frau Lehmann, wenn ich groß bin, kaufe ich mir
sowieso eine Schreibmaschine."
Im Museum betrachtet Bemi die Plastik eines griechischen
Kämpfers, dem ein Bein, eine Hand und die Nase fehlen. Bemi
geht näher und liest auf dem Schild „Der Sieger".
„Au weia," murmelt er, „wie muß erst der Besiegte aussehen?"
Der Lehrer erklärt den Abc-Schützen, daß es nicht schön sei,
wenn man sich selbst lobe. Daher das Sprichwort: „Eigenlob
stinkt." Darauf meldet sich der kleine Michael:
„Herr Lehrer, der Peter lobt sich."
Uwe soll einen Aufsatz über ein Fußballspiel schreiben. Ihm fällt
einfach nichts ein, deshalb kritzelt er nur hin:
„Der Platz war leider unbespielbar."
Tini möchte gern in einer Wäscherei arbeiten. Auf dem Arbeits-
amt sagt die Berufsberaterin:
„Du hast Glück, die Löwen-Wäscherei hat gerade eine Stelle
frei." Da wird Tini aber nachdenklich und meint:
"Diese Stelle ist mir zu gefährlich; ich habe nämlich noch nie
einen Löwen gewaschen."
Stephanie kommt in die Schule und erzählt, ihr Vater habe ein neues Auto
gekauft.
"Was du nicht sagst! Er ist wohl sehr stolz darauf, auf seinen neuen Wagen?"
„Und wie! Die ganze Nacht hat er in der Garage verbracht, den
Wagen mit einer schicken Farbe angespritzt und neue Nummernschilder angebracht!"
Auf der verkehrsreichen Geschäftsstraße rollt ein vor einem
Kaufhaus abgestellter Kinderwagen auf die Fahrbahn. Als der
beobachtende Polizist die Mutter des Babys nicht ausfindig
machen kann, nimmt er kurz entschlossen den Kinderwagen
samt Inhalt mit zur nächsten Polizeiwache. Unterwegs ruft ein neugieriger Junge:
„He, was hat denn das arme Kind verbrochen?"